Löwen Skate 2015: Tourbericht

Hier ist der Bericht zum diesjährigen Löwen Skate. Über einhundert Skater waren am Wochenende zwischen Bühl, Freiburg, Strasbourg und Karlsruhe unterwegs.

Update: Wir haben die Bilder verlinkt

Prolog

Für diejenigen, denen die drei Tage auf der Tour nicht reichten, haben wir den Prolog angeboten. Mit der Strecke von Karlsruhe nach Bühl wurde der Kreis geschlossen und die einundzwanzig Teilnehmer des Prolog können von sich sagen, dass sie die komplette Runde zwischen den vier Städten Karlsruhe, Bühl, Freiburg und Strasbourg gefahren sind.

Baden Airpark

Galerie vom Prolog

Nachdem sich der Start in Karlsruhe aufgrund verkehrsbedingter Verspätungen einzelner Teilnehmer verzögert hatte, starteten wir bei angenehmen 25°C und leichter Bewölkung zu den ersten 67 km an diesem langen Wochenende. Zunächst ging es entlang der B36 und später dann etwas abseits der großen Strassen nach Rastatt, wo wir den ersten Verpflegungsstop an der Murg einlegten. Weiter ging es zum nächsten Highlight, dem Baden Airpark. Hier haben wir einen weiteren kurzen Stopp eingelegt und konnten auch durch den Terminal rollen.

Wie auf den ersten beiden Abschnitten ging es auch auf dem dritten Teil des Tages auf guten Wegen Richtung Bühl, wo wir im Bistro Carlos zur Pasta Party eingekehrt sind und mit insgesamt 28 Personen einen schönen Vorabend der Tour verbrachten. Ein Großteil der Teilnehmer übernachtete im Anschluss im Kloster oder privat organisiert.

Tag 1: Bühl – Freiburg

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Galerie vom Freitag

Zum ersten Tag der offiziellen Tour hatten sich 88 Teilnehmer angemeldet, die sich beim gemütlichen Check-In im Bistro Carlos mit einem Frühstück stärken konnten. Als aufgrund der Verspätung des Busses aus Karlsruhe endlich alle Teilnehmer angekommen waren, wurden sie vom Bühler Oberbürgermeister Hubert Schnurr begrüßt und auf die Strecke geschickt. Die Gruppe war zur Abfahrt fast ausnahmslos im Löwen Skate Trikot gekleidet und gab auch einen schönen Anblick für die anwesende lokale Presse. Leider gab es schon auf den ersten Metern eine weitere Verzögerung, weil wir auf der Bühler Hauptstrasse im Stau stecken geblieben sind. Dies sollte im weiteren Verlauf der Tour auch eine der wenigen ungeplanten Verzögerungen bleiben.

Während unserer Fahrt durch die Rheinebene und die wunderschönen Landschaften des Ortenau legten wir bis zur Mittagspause zwei Verpflegungsstopps ein, bei denen sich die Teilnehmer an den reichlich vorhandenen Speisen und Getränken stärken konnten. Zum zweiten Verpflegungsstopp hatte sich auch ein Team vom Mittelbadische-Presse.TV angesagt, die verschiedene Einstellungen für die abendliche Nachrichtensendung aufnahmen (hier zu sehen). Zur Mittagspause in Lahr wurde auch das Organisationsteam von der schönen und aufwendigen Deko des Lokals mit Inline Skates auf den Tischen und passend gekleideten Schaufensterpuppen überrascht. Zusammen mit dem leckeren und ausreichend vorhandenen Essen hatten wir einen guten Aufenthalt im Schlemmertreff. Und auch hier wurden Teilnehmer und Organisationsteam wieder von der Presse interviewt.

Am Nachmittag mit zwei weiteren Verpflegungsstopps rollten wir wie schon am Vormittag immer mit Blick auf den Schwarzwald am Kaiserstuhl vorbei, bis wir schließlich entlang der Dreisam Freiburg erreichten. Bei angenehmen 31°C und Rückenwind war die erste und mit 117 km längste Etappe der Tour dank gutem Belag auf den befahrenen Wirtschafts- und Radwegen ein sehr schöner Einstieg in die Tour.

Während des Check-In im Green City Hotel Vauban konnten einige schon den Bericht im Mittelbadische-Presse.TV sehen und sich damit die Wartezeit vertreiben. Dank der gut ausgearbeiteten Unterlagen und der von der Tourleitung zum Verkauf angebotenen Fahrkarten kamen die Teilnehmer schnell und entspannt im Restaurant an, wo sie trotz der geballten Ankunft ihr Essen aus der Karte auswählen konnten und auch schnell bekamen. Im nächsten Jahr werden wir wegen des leckeren Essens und des guten Service wieder im Kartoffelhaus vorbei kommen.

Tag 2: Freiburg – Strasbourg

Am Samstag hatten wir mit 100 Teilnehmern das größte Feld und mit 36°C im Schatten auch die höchste Temperatur. Dessen ungeachtet machten wir uns gut gelaunt auf die 107 km nach Strasbourg. Die ersten Kilometer waren bereits vom Vortag bekannt. Bald ging es aber über den Rhein nach Frankreich und schließlich auf 50 km entlang des Rhein-Rhône-Kanals in Richtung Strasbourg.

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Galerie vom Samstag

Am Vormittag hatten wir zwei Verpflegungsstopps, bei denen das ausgeschwitzte Wasser wieder ersetzt werden konnte. Auch Anwohner entlang der Strecke sorgten mittels Rasensprengern für eine Abkühlung der Skater bei diesen Temperaturen. Entlang des Kanals hatten wir durch das nahe Wasser ohnehin angenehmere Temperaturen und beim kurzen Abstecher zum Mittagsessen in den wunderschönen Innenhof des Restaurants La Demi Lune in Sundhouse kam der Wasserschlauch zum Einsatz.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter entlang des Kanals bis nach Strasbourg hinein. Gleich zu Anfang hatten wir mit 29 km auch die längste Teilstrecke ohne einen Verpflegungsstop. Dank der Begleitfahrzeuge gab es trotzdem immer wieder die Gelegenheit, die Flüssigkeit aufzufüllen. Währenddessen hatten wir immer neben der tollen Landschaft entlang des Kanals auch Vogesen, Schwarzwald und den Kaiserstuhl im Blick.

Kurz vor dem Tagesziel wurde die Gruppe dann getrennt, damit alle auf dem kürzesten Weg zu ihrem Hotel kommen, wo sie sich für das Abendessen frisch machen konnten. Ein Großteil der Teilnehmer traf sich dann nach und nach im Restaurant Au Pont Sant Martin zum gemeinsamen à la carte Abendessen.

Tag 3: Strasbourg – Karlsruhe

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Galerie vom Sonntag

Gut ausgeschlafen machten sich am letzten Tag der Tour 94 Skater auf den Weg von Strasbourg nach Karlsruhe. Wer in den vergangenen Jahren bereits an der KSK Inlinetour teilgenommen hatte, kannte die Strecke bereits zu großen Teilen, denn es handelte sich um ein „Best of“ der Wege, die wir früher gefahren waren.

Die beiden Gruppen trafen sich nach wenigen hundert Metern am Strasbourger Münster zu einem Gruppenbild. Danach ging es am Europäischen Parlament vorbei aus der Stadt hinaus. Am Sonntag gab es wieder drei Verpflegungsstopps am Vormittag. Der letzte davon wie schon in den Vorjahren an einem schönen See in Grauelsbaum. Zum Mittagessen kehrten wir wieder bei Carlos unweit des Baden Airpark ein, der wie in den vergangenen Jahren eine reichhaltiges Büffet anbot.

Am Nachmittag gab es während unserer Fahrt durch die Rheinauen noch zwei weitere Verpflegungsstopps vor dem Ziel in Karlsruhe. Der letzte Stop war dabei etwas hektisch, weil die Versorgungscrew dieses Mal nicht die Möglichkeit hatte, voraus zu fahren. Auch der Aufbruch war dann zügiger als geplant, da wir befürchteten, dass Regenwolken uns auf den letzten Metern doch noch nass machen. Das blieb allerdings aus und wir kamen bestenfalls von ein paar Tropfen getroffen im Badisch Brauhaus an, wo wir direkt zu den Tischen rollen konnten. Nach 116 km an diesem letzten Tag bei größtenteils bewölktem Himmel und 28°C war das Bier danach wohlverdient. Beim gemütlichen Abschluss blieben Organisatoren und Teilnehmer noch bis in die späten Abendstunden bei einem gemütlichen Abschluss zusammen sitzen.

Die Tour in Zahlen

  • 107 Teilnehmer
  • 340 km (407 km mit Prolog)
  • Alle Teilnehmer zusammen haben 33.307 km zurückgelegt
  • 5 Sani-Skater des Bayrischen Roten Kreuz, die uns auf der Tour begleitet haben und dabei nur kleinere Verletzungen behandeln mussten. Zu unserer Freude musste niemand ins Krankenhaus gebracht werden.
  • 25 Ordner haben für die Sicherheit auf der Strecke gesorgt
  • 4 Helfer haben sich während der Tour um Auf- und Abbau der Verpflegung, Transport des Gepäcks und der Teilnehmer, die eine Passage aussetzen wollten, gekümmert.
  • Mehr als 1.200 Liter an Getränken