Auf Samtpfoten von Annweiler rund um und auf die Burg Trifels

Dass es an diesem wunderschönen Samstag eine besondere Wanderung werden sollte, zeigte sich gleich zu Beginn. Schon eine halbe Stunde vor der geplanten Zeit hatten wir uns alle im Kurpark von Annweiler zum obligatorischen kleinen Snack getroffen und auch die eigentliche Wanderung begannen wir 30 Minuten vor der geplanten Zeit.

Zum Einstieg ging es in moderatem Tempo und mit leichter Steigung zum Knotenpunkt, den wir noch zwei weitere Male passieren sollten. Von dort ging es zunächste an mehreren Felsen, an denen sich eifrige Kletterer versuchten, zu einem wunderschönen Aussichtspunkt, wo die ersten Fotos geschossen werden sollten.

Nur wenige Meter oberhalb und erst im letzten Moment zu sehen, erreichten wir dann unser erstes großes Ziel, die Burgruine Scharfenberg. Von dort hatten wir einen ersten tollen Blick über die Pfalz und zu den anderen beiden Zielen unserer Wanderung.

Auf schmalen Wegen durch den Wald kamen wir nach kurzem Weg wieder an der Rückseite der Kletterfelsen und dem Knotenpunkt vorbei auf dem Weg zum nächsten Ziel, der Burgruine Anebos. Auf dem nächsten Hügel gelegen, zeugen nur noch wenige Überreste von dieser Burg. So ging es dann ein letztes Mal zurück zum Knotenpunkt und dann auf zu Burg Trifels, dem Höhepunkt der heutigen Wanderung.

Burg Trifels erreichten wir nach wenigen Kilometern und nahmen die letzten Höhenmeter in Angriff. Oben angekommen, bewunderten wir die Architektur, und ein weiteres Mal den wunderschönen Ausblick auf die Umgebung. Da wir noch genug Zeit hatten bis zur Vorstellung, konnten wir uns gemütlich auf einer Bank niederlassen, um die mitgebrachten Speisen und Getränke zu verzehren. So gestärkt konnten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt mit Richard Löwenherz machen. Wie sich herausstellte, war er uns nicht unbekannt, und so konnten wir vorher ein paar Worte mit Markus Nummer drei, dem Schauspieler, wechseln.

Seine einstündige Vorstellung war ebenso besonders wie der Rest des Tages und alle waren restlos begeistert. Fotos waren unter Androhung des Todes verboten. Und wer will sich einem Mann mit einem Schwert schon entgegenstellen? So können wir allen nur empfehlen, sich das Ganze selbst anzusehen. Es ist es auf jeden Fall wert.

Nach einem weiteren Blick ins Rund vom Turm der Burg aus, machten wir uns gemächlich an den Abstieg und die Rückkehr zum Ausgangspunkt, den wir nach insgesamt 13 km glücklich und zufrieden erreicht haben. Nachdem wir noch die müden Füsse ins kühle Nass gehalten haben, konnten wir uns auch noch bei Pizza und Pasta im Ort gut stärken und schließlich den Heimweg antreten.

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